Gesellschaft für Geosystemanalyse

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Tiefsee

Folgende Datenlogger für den Einsatz in der Tiefsee sind verfügbar. Für Detailinformationen klicken Sie bitte auf die entsprechende Registerkarte.

THP - Autonomer Temperatur-Datenlogger mit hoher Genauigkeit

Datenblatt [1.093 KB]

 

Spezifikationen

  • Temperatur-Messbereich: -2°C bis +35°C.
  • Genauigkeit: (Linearität, Hysterese, Reproduzierbarkeit) 3m°C zwischen 0 und +25°C.
  • Auflösung: 0,5 m°C bei +6°C.
  • Mögliche Messungen bis +70°C, mit Auflösungen von 9 m°C.
  • Referenzstabilität: 0,6 ppm/°C

Aufzeichnungsmerkmale

  • Interne Uhr mit Datumsfunktion
  • Abtastrate : 1s bis 99 Stunden
  • Speicherkapazität : 254kb mit Datenkomprimierung, bis zu dreijährige Messungen möglich bei Aufzeichnungsraten von 1 Stunde
  • Nicht-flüchtiger Speicher, Datenwiederherstellung bei Ausfall der Batterieversorgung im Werk möglich, elektromagnetische Datenübertragung, mittels Leseschnittstelle (Datenstift) und serieller Verbindung zu PC.

Der THP kann mittels Datenstift von einem ROV oder AUV auch in Tiefen von 6000m ausgelesen werden.

Mechanische Merkmale

  • Material : Titan und Kunststoff
  • Abmaße der Sonde: Länge 130mm, Durchmesser 5mm.
  • Abmaße des Gehäuse : Länge 183mm, Durchmesser 28mm.
  • Gewicht: 280 g.

Anwendungen

  • Geothermische Untersuchungen von Sedimentbecken in der Tiefsee
  • Temperaturverteilung in Flüssigkeiten geologischer Falten oder Lockergestein
  • Tiefseeforschung mittels hochgenauer Temperaturmessungen.

SPHT - Autonomer Datenlogger für pH und Temperatur bis 6000m Wassertiefe

 

Spezifikationen

Der SPHT nutzt speziell für die Tiefsee (6000m) entwickelte Sensoren zur Erfassung von ph-Wert und Temperatur.

pH-Wert

Die Bestimmung des pH-Wertes erfolgt über die Messung des elektrischen Potentials von Elektroden in Lösungen
Potentialmessbereich: +/- 1V
Eingangsscheinwiderstand der Messphase > 10E11 Ohm


Temperatur

Die Temperaturmessung erfolgt über einen Thermistor. Dieser erfasst die durch unterschiedliche Temperaturen verursachte Änderung des elektrischen Widerstandes.
Messbereich: 0 bis +100°C.
Genauigkeit : +/-0,05°C zwischen 0 und +25°C.
Auflösung : 0,013°C bei +10°C.
Datenübertragung: über induktive Kommunikationsschnittstelle (Datenstift)

Mittels der auf einem PC installierten Winmemo-Software kann der SPHT programmiert und die Messungen aufgezeichnet werden.

Von Unterwasserfahrzeugen (ROV - Remotely Operated Vehicle, AUV - Autonomous Underwater Vehicles) aus kann der SPHT mit dem Data Pencil 6000 in 6000m Wassertiefe ausgelesen und programmiert werden.

Anwendungen

Der SPHT ermöglicht die Messung und Aufzeichnung von pH-Werten und Temperaturen in der Tiefsee.

S2T6000 D / DH - Autonomer Temperatur-Datenlogger für Tiefen bis 6000m, Sonde für Messung hoher Temperaturen im Fernbetrieb

Datenblatt [1.552 KB]

 

Spezifikationen

  • Temperatur-Messbereich: 0°C bis +200°C oder 0°C bis +450°C.
  • Genauigkeit: +/-0,4°C oder +/-0,8°C.
  • Auflösung: 0,06°C oder 0,12°C.
  • Ansprechzeit: 2s (63%).

Datenlogger

  • Interne Zeitdrift: +/-1,3min pro Monat
  • Abtastrate : 0,01s bis 99 Stunden
  • Speicherkapazität : ermöglicht 600.000 Messungen (1Mb).
  • Maximale Stromversorgung : bei sekündlichen Abtastraten bis zu 2 Jahren.
  • Stromversorgung : Austauschbare Lithium-Batterie.
  • Max. Einsatztiefe: 6000m.
  • Abmaße des Gehäuses (in mm) : Durchmesser 22, Länge 120.
  • Abmaße der Sonde: Durchmesser 4 mm, Länge bis 60 cm.
  • Material: PVC.

Kommunikation : elektromagnetische Übertragung, mittels Leseschnittstelle (Datenstift) und serieller Verbindung zu PC.
Programmierung und Datenübertragung des S2T6000 erfolgen mittels der PC-basierten Winmemo-Software. Der S2T600 kann eingetaucht programmiert und ausgelesen werden.
Der THP kann mittels Datenstift von einem ROV oder AUV auch in Tiefen von 6000m ausgelesen werden.

 

Anwendungen

  • Tiefseeforschung mittels Temperaturmessungen
  • Insbesondere Messungen in Rauchern (smokers)
  • Weiterhin Messungen im Fernbetrieb mit Zugang zu sehr engen Bereichen oder notwendigem Schutz vor extrem hohen Temperaturen

Spot - Potentiostat, Messgerät für elektrische Spannungen

 

Spezifikationen

  • Abtastrate : wählbar 1 min bis 99 Stunden
  • Interne Zeitdrift: +/-1,3min pro Monat
  • Speicherkapazität : 4 Mb mit Datenkomprimierung
  • Flash-Speicher: Nicht-flüchtiger Speicher, Datenwiederherstellung bei Ausfall der Batterieversorgung im Werk möglich
  • Lagertemperatur : -20°C bis 50°C (langfristige Lagerung unter 30 °C, Reduzierung der Batterieentladung)

Merkmale der Spannungserzeugung

  • Bereich: +/- 2,5 V
  • Auflösung: 0,2V
  • Genauigkeit: +/- 1 mV

Messtechnische Merkmale

Stromkanal

Der SPOT-Datenlogger verfügt über zwei Strom-Messbereiche: +/-10µA und +/-10mA.
Die Auswahl des Bereichs erfolgt mittels der Software bei Konfiguration der Betriebsparameter.

  • Messbereich: +/-10µA
  • Auflösung: <10nA
  • Genauigkeit: <50nA

Spannungskanal

  • Messbereich: +/- 2.5V
  • Auflösung: <2mV
  • Genauigkeit: ± 10mV

Temperaturkanal

Sensor: ein Thermistor ist in die Sonde integriert (60-07-220-xxx)
Messbereich: 0°C / +100°C

Sensor Messbereich Maximale Auflösung Genauigkeit Ansprechzeit (63%)
Offset Thermistor 0°C / +30°C 15m°C at 15°C ± 70m°C < 2 s
Offset Thermistor 30°C / +50°C 50m°C at 40°C ± 150m°C < 2 s
Offset Thermistor 50°C / +70°C 120m°C at 60°C ± 500m°C < 2 s
Offset Thermistor 70°C / +100°C 310m°C at 85°C ± 1,5°C < 2 s

Mechanische Merkmale

  • Abmaße: Länge: 335 mm, Durchmesser: 34 mm
  • Material: Titan, Ketron
  • Gewicht: etwa 650g

Anwendungen

Der SPOT Potentistat ermöglicht Messungen des Stromflusses als Resultat der Reduktion oder Oxidation gelöster Testsubstanzen verursacht durch kontrollierte Veränderungen der Potenzialdifferenz zwischen zwei Elektroden.

Grundeinheiten der Spannungsanalysatoren:

Eine Grundeinheit stellt eine Zelle dar, welche ein System mit drei in die Messlösung eingetauchten Elektoden beinhaltet.
Die drei Elektroden sind:

  • die Arbeistelektrode
  • die Referenzelektrode
  • die Hilfselektrode

Eine elektronische Schaltung (Potentiostat) ermöglicht Modifikationen des Potenzials und Aufzeichnungen des Stroms.
Beim Plotten der Kurve I = f(V) ist die Konzentration der zu messenden Testlösung zu bestimmen.
Das SPOT-Potentiostat sollte mit einem Sensor kombiniert sein, welcher wasserbeständige Spannungsmessungen erfordert, wie beispielsweise Schwefelsensoren.

SPTH6000 - Druck- und Beschleunigungs-Datenlogger bis 6000m Wassertiefe

 

Spezifikationen

Gehäusematerial: Titan und Ketron
Abmessungen: 40mm Durchmesser, 235mm Länge

Stromversorgung: Lithium-Batterie (Batteriewechsel vorzugsweise im Werk):
Maximale Stromversorgung: mehr als 3 Jahre bei 10-Minuten-Messrate, mehr als 50 Tage bei einer 10-Sekunden-Messrate, 4 Tage bei einer Messrate von 1 Sekunde oder geringer

Messrate: max. 100Hz, entsprechend einer Messung alle 10ms

Druckkanal

Piezoresistiver Drucksensor mit Platinmembran (wartungsfrei).

0 bis 6000m Tiefenbereich verteilt auf 7 Stufen (Genauigkeit der Verteilung: +/- 10%):

Stufe 1: 0 bis 960 m
Stufe 2: 830 bis 1780 m
Stufe 3: 1700 bis 2640 m
Stufe 4: 2560 bis 3500 m
Stufe 5: 3400 bis 4330 m
Stufe 6: 4260 bis 5170 m
Stufe 7: 5090 bis 6000 m

Genauigkeit: ca. +/- 2.5m.
Maximale Auflösung: 26cm.
Überlastbereich: 660 Bar.

Beschleunigungskanal

Piezoresistiver Beschleunigungssensor (+/- 2g)

Genauigkeit: 1%
Mechanische Belastbarkeit beschränkt auf 400g
Maximale Auflösung: 1.5 .10-3 g

Anwendungen

Die Datenlogger der SPTH-Reihe ermöglichen Druckmessungen bis zu einer Tiefe von 6000m mit einer maximalen Auflösung von 26cm und Beschleunigungsmessungen entlang der Gehäuseachse im Bereich von +/- 2g.

CTH - Autonomer Temperatur-Datenlogger für Wärmefluss in der Tiefsee

Datenblatt [606 KB]

 

Spezifikationen

  • Temperatur-Messbereich: -2°C bis +35°C.
  • Genauigkeit: (Linearität, Hysterese, Reproduzierbarkeit) +/- 3m°C.
  • Auflösung: 0,7m°C at 20°C.
  • Mögliche Messungen bis +70°C, mit Auflösungen von 9 m°C.
  • Referenzstabilität: 0,6 ppm/°C

Datenlogger

  • Interne Zeitdrift: +/-1 min pro Monat
  • Abtastrate : 02s bis 99 Stunden
  • Speicherkapazität : 254kb mit Datenkomprimierung
  • Flash-Speicher: Nicht-flüchtiger Speicher, Datenwiederherstellung bei Ausfall der Batterieversorgung im Werk möglich
  • Maximale Stromversorgung : bei sekündlichen Abtastraten bis zu 2 Jahren.
  • Stromversorgung : 3 Lithium Batterien mit 5,2 Ah Ladungsmenge.
  • Induktive Datenübertragung, mittels Datenstift und serieller Verbindung zu PC

Mechanische Merkmale

  • Max. Einsatztiefe: 6000m.
  • Material : Titan und Kunststoff
  • Befestigung. Auskehlung am Gehäuse für Klemmschellen
  • Abmaße der Sonde: Länge 318mm, Durchmesser 6,3mm.
  • Abmaße des Gehäuse : Länge 339mm, Durchmesser 35mm.
  • Gewicht: 280 g.

Anwendungen

CTH ermöglicht in situ Messungen der Wärmestromdichte in der Tiefsee als Produkt der ermittelten Wärmeleitfähigkeit und des geothermischen Gradienten. Die Wärmeleitfähigkeit wird mittels eines Nadelsensors gemessen. Die CTH-Sonde zeichnet Rohdaten von 4 Temperatur- und 2 Referenzsensoren sowie den Stromverbrauchs des Nadelsensors auf. Die Einspeisung des Stroms in den Nadelsensor findet automatisch bei Erkennen des Eindringens des Nadelsensors in Sediment statt.

STBD - Autonomer Datenlogger für Trübung, Druck und Temperatur (Tiefenbereiche: 20, 100 und 300m)

Datenblatt [67 KB]

 

Spezifikationen

Trübungsmessung: 0 - 700 NTU, Messungen bis 2000 NTU sind möglich
Andere Messbereiche auf Nachfrage
Auflösung: < 0,03%
Genauigkeit: < 2%
Ansprechzeit: < 2s (90%)

Tiefenbereich 20m (STBD20): max. Eintauchtiefe: 30m, Genauigkeit 0,3% (6 cm), Auflösung 0,6 cm
Tiefenbereich 100m (STBD100): max. Eintauchtiefe: 200m, Genauigkeit 0,3% (30 cm), Auflösung 3 cm
Tiefenbereich 300m (STBD300): max. Eintauchtiefe: 400m, Genauigkeit 0,3% (90 cm), Auflösung 9 cm

Temperaturbereich: -5°C bis +35°C
Auflösung: 5m°C bei 0°C
Genauigkeit: 50m°C bei 0 bis 20°C
Ansprechzeit: < 1s (90%)

Speicherkapazität: 600.000 Datenpunkte (1Mb mit Datenkompression)
Stromversorgung: 3 Jahre bei einer 10min-Messrate, 6 Monate bei einer 1min-Messrate

Material: Kunststoff
Abmessungen: 300 mm Länge, 26 mm Durchmesser

Anwendungen

Der STBD ermöglicht die Messung von Trübung oder Schwebstoffkonzentration im Küsten- und Ästuarbereich.

Das Gerät eignet sich außerdem für

die Ermittlung des Sedimenttransportes,
die Ermittlung der suspendierten Biomasse,
das Verfolgen von Abflüssen in den Tiefseebereich

Bei reduzierten Messbereichen (bis 2,5 NTU) verfügbar für Tiefen bis 6000m

S2IP - Datenlogger für Druck und Neigung (300m oder 6000m)

 

Spezifikationen

Messbereich Neigungsmesser : +/- 85°
Auflösung : < 0.1° bei 30°
Genauigkeit : +/-0.3° bei +20° und -20°
Neigungssensor : Beschleunigungsmesser +/-2g
Drucksensor : piezoresistiv, Außenschicht und Membran aus Hastelloy (Nickellegierung)
Ansprechzeit des Sensors : 10 ms

300m Tiefenbereich (S2IP300): Genauigkeit 0,9m, Auflösung < 0,15m
6000m Tiefenbereich (S2IP6000) Genauigkeit 18m, Auflösung < 3m

Gewicht: 600g
Länge: 235 mm
Durchmesser: 40 mm
Material : Titan und Ketron
Messrate: programmierbar von 0,05 s bis 99h
Programmierbarer Messbeginn: direkt, verzögert, zeitgesteuert oder über Schwellenwert (Tiefe oder Neigung)

Anwendungen

Der S2IP misst Druck und Neigung an unter Wasser installierten Geräten (z.B. Partikelsammler, Stellnetze u.a.)
Die Neigungsmessung erfolgt entlang von zwei im rechten Winkel zueinander angeordneten Achsen.

Data Pencil 6000 - Datenstift: Wasserbeständige, induktive Kommunikationsschnittstelle (Eintauchtiefe bis 6000m)

 

Spezifikationen

Der Data Pencil 6000 wird über einen Subconn Connector an die serielle Schnittstelle eines PC angeschlossen.
Die Datenübertragung erfolgt bei einer Rate von 56.000 Baud.
Alle Steuerungsfunktionen sind in der Winmemo-Software verfügbar

Gehäuse aus Titan
Abmessungen: 24mm Durchmesser, 151mm Länge
Maximale Eintauchtiefe: 6000m.
Energieversorgung über das Verbindungskabel

Anwendungen

Der Data Pencil 6000 ermöglicht die Datenfernübertragung mit den autonomen Tiefseedatenloggern bis zu einer Tiefe von 6000m.

CLSI - Universelle, berührungsfreie serielle Schnittstelle

 

Spezifikationen

Funktionsprinzip:
Das CSLI-Master-Modul ist mit der elektronischen Einheit, welche den Datentransfer initiiert, verbunden. Der CSLI-Slave-Modul ist mit der Empfangseinheit verbunden und befindet sich bei Stand-by im Energiesparmodus. Aus dem Stand-by-Modus schaltet der CSLI in den aktiven Modus, wenn der CLSI-Master Daten sendet und der Aufwachmodus aktiviert ist.

Anschlussmerkmale:
Übertragungsrate: von 300 bis 57.600 Baud.
Typ: Full-Duplex.
Ohne Protokoll: Das System ermöglicht die komplette Übertragung gesendeter Daten.
Maximal mögliche Distanz zwischen CLSI Master und CLSI Slave bei Übertragung (Stromversorgung von +12V bis +24V):
4mm, bei Ausrichtung der Module
1mm, bei Ausrichtungsabweichung von +/-3mm zwischen den Modulen.
Ein Rotationsindex wird nicht benötigt.

Mechanische Merkmale:
Die CLSI-Module befinden sich in wasserdichten zylindrischen Behältern, mit der aktiven Übertragungseinheit an einem Ende und dem Anschluss am anderen Ende. CLSI-Master- und Slave-Module unterscheiden sich nur bezüglich des Anschlusses.

Lagertemperatur : -20°C to bis 50°C
Betriebstemperatur: -2°C bis +50°C
Maximal zulässiger Druck: 624 Bar (6000m).
Material: Titan (alternativ hart eloxiertes Aluminium für kleine Fertigungsmengen) sowie Kunststoff
Abmaße: äußerer Durchmesser 28mm, Länge über alles: 178mm.
Anschlussart: SUBCONN Micro
Material: Messing und Neopren (standardmäßig)
Master: 4-polig, männlich.
Slave: 5-polig, männlich.

Anwendungen

Die CSLI-Module ermöglichen ohne elektronischen Anschluss beidseitige Übertragungen numerischer Daten (Messungen, Abbildungen, ...) zwischen zwei mit asynchroner serieller Verbindung ausgestatteten eingetauchten Einheiten. Der CSLI kann bis zu einer Tiefe von 6000 m eingesetzt werden. Prinzipiell dient der CSLI der Übermittlung von Daten zwischen dem Meeresboden und der Oberfläche für die anschließende Weiterleitung via ARGOS-Satellitenkommunikation.

Datenlogger für eine Optode - Datenlogger für einen Sensor zu Messung gelösten Sauerstoffs, Aanderaa-Optode

 

Spezifikationen

Messtechnische Merkmale:
Die messtechnischen Merkmale entsprechen denen des Sauerstoffsensors Optode 3830 von Aanderaa.
Kanal 0 erfasst gemessene Sauerstoffkonzentrationen, welche von der Optode für den Messbereich 0 – 500 µM mit einer maximalen Auflösung von 0,01µM übermittelt werden.
Kanal 1 erfasst die Sauerstoffsättigung, welche von der Optode für den Messbereich 0 – 120% mit einer maximalen Auflösung von 0,01% übermittelt werden.
Kanal 2 erfasst die Temperatur, welche von der Optode für den Messbereich 0 – 40°C mit einer maximalen Auflösung von 0,01°C übermittelt werden.

Datenlogger
Abtastrate: wählbar 2 sec bis 99 Stunden
Interne Zeitdrift: 1min pro Monat
Speicherkapazität: 32kb mit Datenkomprimierung (64 kb optional)
Betriebstemperatur: 0°C to bis 40°C

Maximale Stromversorgung: schätzungsweise 150.000 Messungen bei einer Messrate von 1 Minute.

Kommunikation : elektromagnetische Übertragung mittels Leseschnittstelle (Datenstift) und serieller Verbindung zu PC.

Der Datenlogger kann mittels Datenstift von einem ROV oder AUV auch in Tiefen von 6000m ausgelesen werden.

Max. Einsatztiefe: 6000m
Abmaße: Länge bis 264 mm, Durchmesser 39 mm (ohne Verbindungskabel zur Optode)
Material: Titan und Kunststoff
Gewicht: 685 kg

Anwendungen

Tiefseeforschung: Der Datenlogger für die Optode ermöglicht Aufzeichnungen von mittels des Sauerstoffsensors Optode 3830 gemessenen Daten und Fernbetrieb bei Verwendung eines Spezialkabels. Programmierbare Abtastraten ermöglichen die Stromversorgung der Optode, Datenaufzeichnung und die Abschaltung der Stromversorgung. Gespeicherte Messdaten sind Sauerstoffkonzentration (µM), Sauerstoffsättigung (%) und Temperatur (°C).

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